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Milan sucht Gehaltsentlastung – Bennacers 17,2-Mio.-€-Tag treibt Wechsel der Berater
Ismael Bennacers 17,2-Millionen-Euro-Ablösesumme, die AC Mailand 2019 gezahlt hatte, rückte wieder in den Fokus, als er sich mit der Agentur Lian Sports Group zusammenschloss, um einen Sommertransfer zu forcieren. Der algerische Nationalspieler steht noch bis Juni 2027 unter Vertrag, und sowohl Spieler als auch Verein hoffen auf einen Käufer, der seine Gehaltskosten übernimmt.
Mailand hatte Bennacer 2019 von Empoli für 17,2 Millionen Euro verpflichtet, doch seine weiteren Stationen verliefen unbeständig. Ein Leihgeschäft mit Olympique Marseille im Februar 2025 scheiterte an einer dauerhaften Lösung, gefolgt von einem Leihvertrag mit Dinamo Zagreb im September 2025, der eine Kaufoption von 10 Millionen Euro enthielt – diese zog der kroatische Klub jedoch nicht. Zudem stand er für AC Mailand im Halbfinale der Supercoppa Italiana gegen Juventus Turin in Riad am 3. Januar 2025 auf dem Platz.
Bennacer zog sich im Mai 2023 eine schwere Knieverletzung zu, von der er sich nur schwer erholen konnte. Dieser Rückschlag bremste seine Entwicklung und schmälerte seine Einsatzmöglichkeiten.
Trainer Ruben Amorims neu formierte Mannschaft sieht keine Rolle mehr für den Mittelfeldspieler vor, obwohl sein Vertrag noch bis Juni 2027 läuft. Diese fehlende Perspektive hat den Druck auf einen dauerhaften Abgang erhöht.
Laut Transferanalyst Fabrizio Romano und MilanNews nahm Bennacer die Initiative selbst in die Hand und unterschrieb bei Lian Sports Group. Sowohl der Spieler als auch AC Mailand suchen nun nach einem Verein, der die Ablösesumme akzeptiert und seine Gehaltskosten übernimmt.
Sein Leihgeschäft mit Dinamo Zagreb kam zustande, nachdem andere Transferfenster bereits geschlossen waren – ein Zeichen für die Schwierigkeiten, hochdotierte Spieler außerhalb der Haupttransferzeiten unterzubringen. Bennacers Fall verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen Vereine stehen, wenn sie teure Verträge loswerden wollen.