LIVE
Keine Live-Spiele
🌍 Andere Regionen



🌐 Alle Regionen
ONE GAME. ONE COMMUNITY. ALL TOGETHER.
← Zurück zu Artikeln

WM

VAR-Regel der FIFA löst Debatte aus, nachdem Tahs Tor aberkannt wurde

🇩🇪
Deutschlands Schockausscheidung von der WM beendet ihre Kampagne, da ein in der Verlängerung aberkanntes Jonathan Tahs Tor Kontroversen auslöste und die strengere VAR‑Durchsetzung der FIFA hervorhob, was die Auswirkungen neuer Regelungen auf Turnierergebnisse unterstreicht und sowohl bei Offiziellen als auch bei Fans Diskussionen anregt. Das Achtelfinale fand am Montag, dem 29. Juni 2026, in Foxborough, Massachusetts, in der Nähe von Boston, statt. In der Verlängerung köpfte Jonathan Tah einen potenziellen Siegtreffer für Deutschland, doch die Offiziellen wichen das Tor nach einer VAR‑Überprüfung ab, weil ein Foul am Torhüter Orlando Gill festgestellt wurde. Wiederholungen zeigten später, dass Deutschlands Waldemar Anton Gill zu Boden drückte, ein minimaler Kontakt, der dennoch Kritik an der Entscheidung hervorrief. Der Vorfall verdeutlichte die schmale Grenze zwischen einer legalen Herausforderung und einer strafbaren Behinderung nach der neuen Regel. Deutschland verlor das Spiel schließlich im Elfmeterschießen, wobei Tah seinen entscheidenden Strafstoß verfehlte, weil der Ball über die Latte flog. Das aberkanntes Tor und das anschließende Fehlschießen besiegelten das Ausscheiden der Mannschaft. FIFAs Schiedsrichterchef Pierluigi Collina erklärte, dass die Offiziellen angewiesen wurden, Spieler zu bestrafen, die Gegner blockieren, ohne zu versuchen, den Ball zu spielen, besonders wenn Torhüter beteiligt sind. „Obwohl das Halten einer Position per se kein Foul ist, muss ein Angreifer, der kein Interesse am Ball hat und sich bewusst, auch nur marginal, mit der klaren Absicht bewegt, die Bewegung des Gegners zu behindern und ihn an der Verteidigung zu hindern, von den Schiedsrichtern – und bei Bedarf vom VAR – genau analysiert und sanktioniert werden“, sagte Collina. Collina fügte hinzu, dass Trainer und Spieler über die Regel informiert worden seien, sodass „es keine Überraschung sein sollte, dass die Schiedsrichter diese Fouls bestrafen werden.“ Er bemerkte außerdem, dass jüngste Maßnahmen zur Verhinderung von Zeitverschwendung erfolgreich gewesen seien. Neue Zeitlimits gelten nun für Abwürfe, Einwürfe und Auswechslungen, während verletzte Spieler das Spielfeld für eine Minute verlassen müssen, bevor sie zurückkehren. „Diese Maßnahmen waren alle sehr effektiv und werden einhellig als sehr positive Innovationen angesehen“, sagte Collina.

Diskussion (0)

Sei der Erste, der reagiert!

Reagieren Sie auf diesen Artikel

Wählen Sie einen Anzeigenamen — Ihr echter Name ist nicht erforderlich

Ihr Anzeigename wird angezeigt, Ihre E-Mail nie. Privacy

← Zurück zu Artikeln