Nations League
Havertz und Nagelsmann fordern nach Deutschlands Penalty-Desaster Reformen
Arsenals Stürmer Kai Havertz und Deutschlands Trainer Julian Nagelsmann äußerten sich tief enttäuscht, nachdem Deutschland im Elfmeterschießen gegen Paraguay bei der Weltmeisterschaft ausschied. Havertz entschuldigte sich bei den Fans, während Nagelsmann betonte, er werde bleiben, solange ihn der Verband nicht loswerden wolle.
Havertz sagte: „Ich habe nicht viel zu sagen. Ich bin sprachlos. Das ist meine zweite Weltmeisterschaft, und wir haben es zum zweiten Mal vermasselt“, gegenüber deutschem Fernsehen. Das Zitat unterstrich die Frustration des Spielers über das Turnierergebnis.
Er fügte hinzu: „Das Einzige, was ich sagen kann, ist: Entschuldigung. Wir sind alle enttäuscht. Wir hatten große Pläne für dieses Jahr. Wieder zu enttäuschen, ist kein gutes Gefühl“, richtete er sich an die Nation. Havertz‘ Entschuldigung unterstrich die kollektive Enttäuschung im Team.
Deutschlands WM-Schicksal im Elfmeterschießen gegen Paraguay entschieden
Nagelsmann erklärte: „Ich bin bereit und möchte mich auf die Europameisterschaft und die Nations League vorbereiten. Wenn ich nicht mehr gewollt bin, dann müssen wir darüber reden“, und zeigte damit seine Bereitschaft zu bleiben. Der Trainer verband seine Zukunft mit dem Vertrauen des technischen Stabs. Deutschland ging in der Verlängerung durch Jonathan Tah in Führung, doch das Tor wurde wegen eines vermeintlichen Fouls nicht gegeben – eine Entscheidung, die für Kontroversen sorgte. Das aberkannte Tor ließ das Spiel vor dem Elfmeterschießen ausgeglichen. Nagelsmann bezeichnete die Entscheidung als „lächerlich“ und räumte ein, dass das Team auch ohne das Tor nicht überzeugte. Er zeigte Verständnis für die Fans im Stadion und zu Hause. Seine Worte spiegelten sowohl Enttäuschung als auch Mitgefühl wider. Havertz, der auch bei der WM 2022 in Katar dabei war, erinnerte daran, dass auch dieses Turnier mit einer großen Enttäuschung für Deutschland endete. Die Wiederholung einer gescheiterten Kampagne unterstreicht die Frustration im Team.