Ligue 1
Monacos neue Ära beginnt mit Filipe Luís als Nachfolger von Pocognoli
Filipe Luís ist neuer Cheftrainer von AS Monaco geworden und folgt auf Sébastien Pocognoli. Der Verein gab am Montag bekannt, dass der Brasilianer einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterzeichnet hat – der Start eines neuen Zyklus. Der 40-jährige Südamerikaner bringt eine beeindruckende Spielerlaufbahn mit Stationen bei Atlético Madrid und Chelsea mit. Seine erste Trainingseinheit steht am Mittwochmorgen an, mit dem Ziel, die siebte Platzierung der Vorsaison zu verbessern.
AS Monaco erklärte: „L’AS Monaco freut sich, die Verpflichtung von Filipe Luís als neuen Trainer bekannt zu geben und damit den Beginn eines neuen Zyklus zu markieren.“ Die Mitteilung bestätigte, dass der brasilianische Coach Sébastien Pocognoli an der Spitze des Vereins aus dem Fürstentum ablösen wird.
Filipe Luís begann seine Trainerlaufbahn im Januar 2024, nachdem er zuvor als Spieler bei Atlético Madrid und Chelsea aktiv war. Zunächst übernahm er die U17 von Flamengo, bevor er im Juni 2024 zur U20 des Klubs aufstieg.
Mit der U20 von Flamengo gewann er die Coupe intercontinentale U20. Sein Erfolg mit den jungen Spielern brachte ihm im September 2024 die Beförderung zur ersten Mannschaft ein.
Bei Flamengos Profimannschaft fügte Filipe Luís mehrere Titel hinzu, darunter die Copa Libertadores 2025. Diese Erfolge unterstrichen seinen rasanten Aufstieg vom Jugend- zum Profitrainer innerhalb eines Jahres.
Zu seiner neuen Aufgabe in Monaco bringt er seinen Assistenten Ivan Palanco und den Fitnesstrainer Diogo Linhares mit, die bereits in Flamengo mit ihm zusammengearbeitet haben. Zum Trainerstab gehören zudem Antony Santiago als weiterer Assistent sowie Torwarttrainer Jyri Nieminen, der zuvor bei Feyenoord Rotterdam tätig war.
Nieminen kennt Lukáš Hrádecký aus seiner Zeit als Torwarttrainer der finnischen Nationalmannschaft. Hrádecký soll unter der neuen Führung weiterhin Monacos Stammtorhüter bleiben.
Filipe Luís hat sich zum Ziel gesetzt, die siebte Platzierung der letzten Saison zu übertreffen. Der Verein hofft, dass das neue Trainerteam die Mannschaft in die obere Tabellenzone der Ligue 1 führt.