WM
Barcelonas 130-Millionen‑Euro-Wagnis auf Julian Alvarez prüft Atletico
Barcelonas bereiten ein neues Angebot in Höhe von 130 Millionen Euro für den Stürmer von Atletico Madrid, Julian Álvarez, vor, das voraussichtlich nach Abschluss der Weltmeisterschaft abgegeben werden soll; sein öffentlicher Wunsch, die spanische Hauptstadt zu verlassen, hat die Jagd von Barça neu entfacht, während Atletico darauf besteht, nicht für weniger als die 500 Millionen‑Euro‑Freigabeklausel zu verkaufen.
Ein Bericht deutet darauf hin, dass das neue Angebot 130 Millionen Euro erreichen könnte, und Barcelona betont, dass sie es sich leisten können. Die Beziehungen zu Atletico waren in den vergangenen Wochen angespannt, doch die Katalanen hoffen, dass der Madrider Klub zumindest bald Gespräche aufnehmen wird.
Álvarez erklärte öffentlich seinen Wunsch, Atletico zu verlassen und seinen Traum zu verwirklichen, zum Camp Nou zu wechseln. Der Klub beabsichtigt, dieses Argument nach dem Turnier mit einem konkreten Angebot zu nutzen.
Um sich einen solch kostspieligen Transfer leisten zu können, müsste Barcelona wahrscheinlich neue Verkäufe tätigen, da der Klub noch immer unter den schlechten Finanzen leidet. Barcelona will zudem die Defensive verstärken, weshalb sie Marc Cucurella nicht weiterverfolgt haben, der schließlich zu Real Madrid wechselte.
Barcelona hätte Alejandro Balde abgeben müssen, bevor sie über einen Deal für Cucurella nachdenken konnten. Ansu Fati wird voraussichtlich den Wechsel nach Monaco abschließen, wobei die Kaufoption in Höhe von 11 Millionen Euro aktiviert werden soll. Marc Casado könnte gehen, wobei Agent Jorge Mendes an einer Lösung arbeitet und Saudi-Arabien zu den Optionen gehört; Barcelona strebt für den Mittelfeldspieler eine Ablösesumme von etwa 25 Millionen Euro an.
Das Angebot von 130 Millionen Euro unterstreicht Barcelonas übergeordneten Bedarf an Verkäufen, um weitere Transfers zu finanzieren. Die finanziellen Zwänge des Klubs und die defensiven Ambitionen verdeutlichen den breiteren Marktdruck auf Topclubs nach der Weltmeisterschaft. Die Jagd nach Álvarez zeigt, wie hoch die Einsätze am Transfermarkt sind, wenn Vereine zwischen Ehrgeiz und finanzieller Realität abwägen.