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Glasners Erfahrung gegen Forestss rotierende Tür: ein Wagnis
Oliver Glasner betritt den City Ground von Nottingham Forest und bringt mit Crystal Palace einen Doppelsieg in der Conference League und im FA Cup mit – doch seine Ankunft markiert den fünften Trainerwechsel des Vereins seit September und zeigt den krassen Kontrast zwischen seiner nachgewiesenen Expertise und der unsicheren Situation, die er vorfindet.
Glasner ist der fünfte Cheftrainer, den Besitzer Evangelos Marinakis seit September ernannt hat, was die hohe Fluktuation unterstreicht, die den Verein seit Langem begleitet.
Sein Vorgänger Vitor Pereira hielt nur 133 Tage durch, während Sean Dyche 114 Tage im Amt war und ihm Ange Postecoglous kurze 39-tägige Amtszeit vorausging.
Vor diesen kurzen Amtszeiten wurde Nuno Espírito Santo bereits nach nur drei Spielen in der vergangenen Saison entlassen, was eine 21-monatige Ära beendete, die bis zu einem Zerwürfnis mit der Vereinsführung erfolgreich verlaufen war.
Nuno kritisierte die Geschwindigkeit der Transfergeschäfte von Forest im vergangenen Sommer, geriet mit dem globalen Sportdirektor Edu aneinander und erklärte, dass sich sein Verhältnis zu Marinakis verschlechtert habe.
Glasner selbst warnte vor ähnlichen Spannungen und sagte, er und sein Team seien von der Führung des Palace „völlig im Stich gelassen“ worden, nachdem er im Januar seinen Wunsch geäußert hatte, Selhurst Park zu verlassen.
Ohne europäische Wettbewerbe in der kommenden Saison wird Forest weniger Ablenkung haben, doch der fehlende Einnahmen aus dem internationalen Geschäft erhöht den Druck, umgehend nationale Erfolge zu erzielen.
Marinakis wird voraussichtlich von Glasner verlangen, seine Erfolge mit Palace zu wiederholen, während der Österreicher gleichzeitig die dringend benötigte Stabilität liefern muss, die dem Verein so lange gefehlt hat.