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Hamburgs 10-Millionen-Euro-Dilemma: Warum Arsenals Mittelfeldklausel blockiert
Hamburg ist bestrebt, den Mittelfeldspieler Fabio Vieira nach seiner Leihzeit festzulegen, während der er mit sieben Toren zum besten Torschützen des Vereins wurde und eine herausragende Rolle einnahm. Allerdings kann die deutsche Seite nur etwa die Hälfte der von Arsenal gesetzten Kaufoption von 20 Millionen Euro aufbringen.
Die Leihvereinbarung beinhaltete eine Kaufoption für rund 20 Millionen Euro – ein Betrag, der Hamburgs historische Transferobergrenze von 14 Millionen Euro übersteigt und nur vier vorherige Käufe über 10 Millionen Euro erreicht. Der aktuelle Etat der Hamburger erlaubt ihnen, nahe an 10 Millionen Euro zu gehen, und selbst das nur in Raten.
Arsenal, die 2022 35 Millionen Euro für die Verpflichtung Vieiras bezahlten, sind nicht bereit, das reduzierte Angebot Hamburgs anzunehmen, da sie seinen aktuellen Marktwert auf 18 Millionen Euro schätzen. Die Haltung des englischen Klubs spiegelt die Überzeugung wider, dass sich Vieiras Marktwert nach der produktiven Leihe erhöht hat. Arsenal erwartet von jedem Interessenten, die geforderten 20 Millionen Euro plus Zusatzkosten zu zahlen.
Hamburgs Sportchefin Kathleen Krüger bezeichnete den genannten Preis als unrealistisch für den Verein. Sportdirektor Claus Costa sucht weiterhin nach einer Lösung, doch die Kontakte zwischen den Klubs sind zurückgegangen, da der Transfer für Arsenal keine Priorität hat.
Vieira hatte geplant, an Hamburgs Vorsaisontests am 6. und 7. Juli teilzunehmen, doch die ungeklärte Ablösesumme verzögerte seine Meldung. Derzeit trainiert er privat mit einem Coach auf dem Boost Campus unter der Leitung des ehemaligen Profis Claudio Borges.
Sollte kein Angebot über Hamburgs Limit von 10 Millionen Euro zustande kommen, hofft die deutsche Seite, dass Arsenal seine Forderungen senkt, während Arsenal auf ein höheres Gebot warten kann. Die Situation könnte sich im August ändern, doch bis dahin bleibt der Transfer blockiert.