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Champions League

Klopps Risiko: Ex-City-Mitarbeiter für DFB-Team im Visier

🇩🇪

Der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp soll angeblich den ehemaligen Manchester-City-Assistenten Pep Lijnders an seine Seite holen wollen. Damit würde der Niederländer mit dem Deutschen wieder vereint, nachdem sie bei Liverpool bereits erfolgreich zusammengearbeitet hatten. Lijnders, der zuletzt als Assistent von Pep Guardiola bei Manchester City fungierte, gilt als bevorzugter Kandidat.

Klopps lang erwartete Ernennung zum Bundestrainer rückt immer näher, und er plant bereits die Zusammensetzung seines Trainerteams für die Nationalmannschaft. Dem ehemaligen Liverpool-Trainer wird nachgesagt, dass er Mitarbeiter auswählen möchte, die seine Philosophie und persönliche Chemie teilen – ein Prinzip, das auch seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Lijnders in Liverpool prägte.

Lijnders war maßgeblich an der Entwicklung des hochintensiven Gegenpressing-Stils beteiligt, der Liverpools erfolgreichste Phase unter Klopp ausmachte. Sein Beitrag half dem Verein, in dieser Zeit bedeutende nationale und europäische Titel zu gewinnen.

Bevor er zu Klopp zurückkehrte, arbeitete Lijnders im letzten Trainerstab von Pep Guardiola bei Manchester City und fügte damit eine weitere prestigeträchtige Station zu seinem Werdegang hinzu. Guardiolas Abschied vom Etihad Stadium am Ende der vergangenen Saison beendete diese Zusammenarbeit.

Laut Sam Wallace von *The Telegraph* strebt Klopp eine Wiederzusammenführung mit Lijnders an, sobald er offiziell das Amt des Bundestrainers übernimmt. Wallace betont, dass Klopp Kontinuität und Vertrauen schätzt und dass Lijnders‘ Erfahrung sowohl unter Klopp als auch unter Guardiola ihm ein ungewöhnlich breites Trainingsprofil verleiht.

Ob Lijnders bereits angesprochen wurde, ist noch unklar, doch Wallaces Berichterstattung deutet darauf hin, dass das Interesse konkret und nicht spekulativ ist. Die Präzision des Berichts legt nahe, dass die Gespräche noch in einer frühen Phase stecken, während sich die neue Führungsstruktur des DFB formiert.

Für Manchester City ist Lijnders‘ möglicher Abgang nur eine Randnotiz in der umfassenden Neuausrichtung des Trainerstabs nach Guardiolas Weggang. Enzo Maresca hat bereits sein eigenes Team zusammengestellt, um in der kommenden Saison die Verantwortung am Etihad Stadium zu übernehmen.

Die gemeinsame Erfahrung von Klopp und Lijnders – darunter Premier-League-, Champions-League- und Bundesliga-Titel – würde dem deutschen Team zusätzliche Glaubwürdigkeit verleihen, das bisher Schwierigkeiten hatte, an die Konstanz früherer Generationen anzuknüpfen. Die Aussicht auf eine solche Partnerschaft auf internationaler Ebene sorgt bereits jetzt für Aufsehen im europäischen Fußball.

Der Kontrast zwischen Lijnders‘ Abschied von Manchester City und einer möglichen Rückkehr zu Klopp unterstreicht das Ausmaß der Umstrukturierung beim englischen Verein und lässt auf anstehende Verhandlungen über die Bedingungen seiner Zusammenarbeit mit dem DFB schließen.

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