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WM

Kroatiens FIFA-Beschwerde wirft VAR-Missbrauchsfragen auf

Der kroatische Fußballverband (HNS) reichte heute eine formelle Beschwerde bei der FIFA ein, nachdem das Team im Achtelfinale der Weltmeisterschaft ausschied. Der Verband bezeichnete die VAR-Entscheidungen als „Missbrauch“ der Technologie. Die kroatische Delegation argumentiert, dass unregelmäßige Handlungen rund um das 1:1 und ein nicht gegebenes Tor zu der 1:2-Niederlage gegen Portugal beigetragen hätten. Kroatien verlor mit 1:2 gegen Portugal im Achtelfinale der WM. In der Nachspielzeit schien Joško Gvardiol den Ausgleich zu erzielen, doch sein Tor wurde wegen Abseits annulliert. Die Abseitsentscheidung basierte darauf, dass Igor Matanović angeblich den Ball mit dem Kopf berührt haben soll, was Gvardiol in eine Abseitsposition brachte. Der HNS betont, dass dieser Vorfall mit bloßem Auge nicht erkennbar war, während die FIFA auf Beweise durch einen im Ball eingebetteten Chip verweist. Der kroatische Verband wirft der FIFA zudem vor, dass das VAR-Protokoll vor Cristiano Ronaldos verwandeltem Elfmeter (1:1) falsch angewendet wurde. Sie argumentieren, dass der Schiedsrichter nicht hätte zur Seitenlinie gerufen werden dürfen, um diese Entscheidung zu überprüfen. Portugal sicherte sich mit einem zweiten Tor den Sieg und besiegelte den 2:1-Erfolg. Der kroatische Verband betont, dass sich die Beschwerde auf den Verfahrensablauf und nicht auf die individuellen Entscheidungen des Schiedsrichters bezieht. In einer offiziellen Stellungnahme bezeichnete der HNS das Geschehen als „Missbrauch“ der Technologie, der der FIFA, den Teams und den Fans schadet. Der Verband forderte die FIFA auf, jede umstrittene Entscheidung detailliert zu erklären.

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