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WM

Lee wirft Trainerberufungen Südkoreas WM-Fiasko vor

Südkoreas Präsident Lee Jae Myung nutzte sein Social-Media-Konto, um einen scharfen Angriff auf den Fußballverband nach dem Ausscheiden Südkoreas in der Vorrunde der Weltmeisterschaft zu starten. Er richtete sich direkt an den Nationaltrainer Myung-Bo Hong sowie das Leitungsgremium und warf ihnen schlechte Politik, intransparente Ernennungen und die Bevorzugung von Loyalität gegenüber Kompetenz vor.

Die Unfähigkeit des Teams, die erste Runde zu überstehen, hat landesweit für große Enttäuschung gesorgt. Lee argumentierte, dass der sportliche Absturz direkt auf falsche Entscheidungen in den höchsten administrativen Ebenen zurückzuführen sei.

Lee schrieb: „Es hat sich erneut gezeigt, dass alles mit den richtigen Ernennungen beginnt“, und betonte die Notwendigkeit von leistungsbasierten Auswahlverfahren. Er fügte hinzu: „Wenn man Loyalität über Qualität stellt und eine inkompetente Führung einsetzt, ist das Ergebnis vorhersehbar.“

Der Präsident kritisierte zudem den Mangel an Transparenz und Kontrolle bei der Ernennung von Sportfunktionären und erklärte, dass persönliche Interessen oft über das Gemeinwohl gestellt würden. Er verband die gescheiterte WM-Kampagne mit diesen strukturellen Defiziten.

Lee erklärte: „Da erhebliche Steuergelder und nationale Ressourcen in die WM-Teilnahme investiert werden, muss eine gründliche Untersuchung aufdecken, was schiefgelaufen ist, damit sich dies nie wieder ereignet.“ Er forderte eine umfassende Überprüfung der Prozesse des Verbands.

In seinem Beitrag entschuldigte sich Lee bei der südkoreanischen Öffentlichkeit und drückte sein tiefes Bedauern über die „unverständliche“ Führung der Kampagne aus. Er versprach beschleunigte Reformen innerhalb der Sportführung, um ein erneutes Scheitern zu verhindern. Die Äußerungen des Präsidenten setzen den Rahmen für eine unmittelbar bevorstehende Umstrukturierung der Fußballverwaltung in Südkorea.

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