WM
Völler unterstützt Nagelsmann nach Deutschlands frühem WM-Aus
Nach Deutschlands schockierender Ausscheidung durch Paraguay bei der Weltmeisterschaft verteidigte Sportdirektor Rudi Völler öffentlich den Nationaltrainer Julian Nagelsmann. Er betonte, dass die Enttäuschung keinen sofortigen Rausschmiss rechtfertigt, und forderte den DFB auf, dem Trainer mehr Zeit zur Erholung zu geben.
In einem Interview mit Magenta TV sagte Völler: „Zunächst einmal ist die Enttäuschung riesig. Wir hatten mehr erwartet, und es lag mehr drin für uns, aber leider sind wir raus.“ Die Aussage unterstrich die Tragweite der Niederlage.
Er fügte hinzu, dass das Ergebnis nicht auf die Einstellung der Mannschaft zurückzuführen sei, und bemerkte: „Wir haben einen großartigen Teamgeist, eine großartige Mentalität. Die Mannschaft hat heute wieder alles gegeben.“ Damit hob er hervor, dass seiner Meinung nach die Spieler trotz der Niederlage hervorragende Leistungen gezeigt hätten.
Deutschlands WM-Aus nach Niederlage gegen Paraguay fordert Trainerwechsel
Völler betonte seine persönliche Beziehung zu Nagelsmann und sagte: „Ihr wisst alle, welche Beziehung ich zu Julian Nagelsmann habe. Es steht immer geschrieben, dass ich ihn beschütze oder als sein Bodyguard agiere. Das braucht er überhaupt nicht, denn er ist nach wie vor ein absoluter Top-Trainer.“ Er argumentierte, dass diese Unterstützung auch bei ausbleibenden Erfolgen fortgesetzt werden sollte. Er warnte jedoch, dass der Job nicht gesichert sei, und erklärte: „Ich bin nach wie vor überzeugt, dass er wahrscheinlich der richtige Mann ist, um weiterzumachen. Aber ich bin nicht allein der DFB. Ich bin nicht der Einzige, der darüber entscheidet.“ Völler teilte mit, dass der Verband in den nächsten ein oder zwei Tagen zusammenkommen werde, um Nagelsmanns Zukunft zu besprechen, und hob die Resilienz des Trainers nach der bitteren Niederlage hervor.Paraguay überrascht in Deutschlands Aufstellung – Nagelsmann formiert Kader neu
Der Kontrast zwischen Völlers vehementer Unterstützung und den öffentlichen Forderungen nach einem Trainerwechsel zeigt eine Spaltung innerhalb des deutschen Fußballs. Nagelsmanns Schicksal bleibt ungewiss, während der DFB seine nächsten Schritte plant.